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Die hier beschriebenen Praktiken entsprechen nicht mehr dem Stand der Technik!
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Web-Projekte publizieren

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nach unten Kostenlose Homepages
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nach unten Publizieren mit FTP

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Allgemeines zum Publizieren von Web-Projekten

Um eigene Projekte im WWW zu publizieren, brauchen Sie:

Speicherplatz im Web, der so genannte Webspace, will mit Bedacht ausgewählt sein. Welches Angebot Sie wählen sollten, hängt einerseits von der Art und den technischen Ansprüchen des Projekts ab, andererseits von den Kosten, die Sie bereit zu tragen sind. Generell gilt: sparen Sie nicht am falschen Ende! Viele Leute meinen, sie könnten kostenlos Speicherplatz bekommen und dabei all die tollen Sachen haben, die sie woanders sehen. Dem ist aber nicht so. Für den Preis, den das Monats-Abo einer Tageszeitschrift kostet, bekommen Sie bereits ordentliche Angebote, die für die Mehrzahl der Web-Projekte ausreicht. Doch leider gibt es auf dem Provider-Markt immer noch manche Stümper, die zwar erfolgreich mit Versprechungen locken, aber technisch völlig inkompetent sind. Vor allem am Support hapert es bei vielen Providern. Suchen und vergleichen Sie also lieber ein wenig länger, fragen Sie nach Erfahrungen anderer Projekt-Betreiber und entscheiden Sie sich nicht unbedingt für das erstbeste Angebot, das mit den auffälligsten Schriftgrößen und den kernigsten Sprüchen wirbt.

Im Link-Verzeichnis des Online-Angebots von SELFHTML aktuell finden Sie Verweise zu Web-Seiten, auf denen Provider-Angebote aller hier vorgestellten Typen aufgelistet und verglichen werden:

Online-Seite  WWW-Links: Provider

In diesem Abschnitt werden typische Angebote und ihre Charakteristika vorgestellt.

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Homepages bei Online-Diensten

Diese Lösung können Sie anvisieren, wenn Sie bereits einen Internet-Zugang über einen Online-Dienst (T-Online, CompuServe, AOL usw.) haben und einfach nur eine private oder interessensorientierte Homepage im Internet publizieren wollen. Der Vorteil ist dabei, dass Sie keine Zusatzkosten haben, weil das Angebot in den Kosten für den Internet-Zugang bereits enthalten ist.

Bei den genannten Online-Diensten erhalten Sie in der Regel mehrere Megabyte Speicherplatz auf einem Server-Rechner des Online-Dienstes. Dorthin können Sie HTML-Dateien, Grafiken und meistens auch Multimedia-Dateien hoch laden, die dann als Web-Seiten öffentlich zugänglich sind. Es gibt jedoch auch Beschränkungen. So bieten die Online-Dienste in der Regel nicht die Möglichkeit einer eigenen CGI-Schnittstelle an, wo Sie eigene Scripts ablegen können. Wenn Sie solche Dinge wie Zugriffszähler, Gästebücher oder Nachrichtenforen nutzen wollen, sind Sie auf öffentliche Seite CGI-Services angewiesen. Auch weiterführende Zusatzleistungen wie Statistik, die Möglichkeit geschützter Verzeichnisse usw., sind in diesen Angeboten normalerweise nicht enthalten.

Wenn Sie bereits einen Zugang zu einem Online-Dienst haben und erwägen, über diesen Anbieter Ihre Homepage zu publizieren, erkundigen Sie sich bitte innerhalb des Online-Dienstes danach, was Sie brauchen und wie alles im einzelnen funktioniert. Bei CompuServe, AOL oder T-Online gibt es entsprechende Foren, in denen Sie diese Fragen stellen können.

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Kostenlose Homepages

Diese Lösung ist sinnvoll, wenn Sie bereits einen Internet-Zugang haben, Ihr Zugangs-Provider aber keine Möglichkeit anbietet, Ihre eigene Homepage ins Web zu stellen. Ernsthaft in Erwägung ziehen sollten Sie diese Möglichkeit jedoch nur für private Homepages ohne Anspruch, sowie für reine Spaß-Projekte. Denn bei fast allen Anbietern von kostenlosem Webspace wird beim Aufruf der Web-Seiten automatisch Werbung eingeblendet. Die meisten Besucher der Seiten empfinden diese Werbung als lästig und halten sich kaum freiwillig länger auf solchen Seiten auf. Dagegen können Sie auch nichts weiter unternehmen, da die Web-Seiten, bevor sie zum Anwender in den Browser gelangen, durch ein Script auf dem Server-Rechner gelotst werden, das die automatisch aufpoppende oder in ein Frameset integrierte Werbung "einbaut".

Bei den kostenlosen Anbietern erhalten Sie in der Regel mehrere Megabyte Speicherplatz, was für die meisten Privatprojekte durchaus ausreicht. Die Beschränkungen sind ähnlich wie bei den nach oben Online-Diensten.

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Eigene Domain-Adresse

Wenn Sie eine eigene Domain-Adresse für Ihr Projekt haben möchten, müssen Sie sich einen geeigneten Namen ausdenken.

Bei den Domain-Namen der "Top-Level"-Typen .de (deutsche Adressen), .at (österreichische Adressen), .ch (schweizer Adressen), .com (kommerzielle Adressen), .net (internetbezogene Adressen) oder .org (Organisationen) brauchen Sie mittlerweile viel Phantasie, denn fast alle einfachen Namen und Wörter sind längst vergeben. Beliebt sind daher zusammengesetzte Namen mit Bindestrichen geworden, wie beispielsweise heute-geh-ich-ins-kino.de. Oder Sie weichen auf die neuen Top-Level-Typen wie .info oder .name aus. Fragen Sie dazu gegebenenfalls den Provider Ihrer Wahl.

Der Provider übernimmt in den meisten Fällen die Anmeldung Ihres Domain-Namens. Häufig bieten Provider auch die Möglichkeit an, Sub-Domains einzurichten. Wenn Sie beispielsweise eine Domain namens moecht-ich-gern.de haben, dann können Sie Sub-Domains wie das.moecht-ich-gern.de oder liebe.moecht-ich-gern.de einrichten lassen. Die entsprechenden Web-Seiten wären dann beispielsweise aufrufbar unter http://das.moecht-ich-gern.de/.
Gerade bei Sub-Domain-Namen kann man mit etwas Phantasie mehrere attraktive, kurze und gut zu merkende Namensadressen haben. Sub-Domains sind für Provider technisch problemlos einrichtbar und erfordern keine weiteren Anmeldungen. Fragen Sie den Provider Ihrer Wahl nach Sub-Domains!

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Virtual Hosting mit eigener Domain

Beim Virtual Hosting mieten Sie eine bestimmte Menge Speicherplatz. Den Rechner, der normalerweise beim Provider steht und auf den Sie dann Ihre Web-Seiten hoch laden können, teilen Sie sich dabei normalerweise mit anderen Kunden des Providers, die ebenfalls ein solches Angebot gewählt haben. "Virtual" heißt diese Form deshalb, weil es bei solchen Web-Angeboten kein 1:1-Verhältnis zwischen der IP-Adresse des Rechners und dem Domain-Namen gibt, eben weil meistens mehrere Web-Angebote, alle mit eigenen Domain-Namen, auf dem gleichen Rechner liegen.

Virtual Hosting ist für einfache bis umfangreichere, werbefreie Homepages mit eigener Domain-Adresse, also elektronische Visitenkarten und Firmenportraits, aber auch seriöse Fachpublikationen oder Feature-Seiten zu einem bestimmten Thema meistens ausreichend und gut geeignet.

Bei Angeboten dieser Art erhalten Sie neben dem Speicherplatz in der Regel auch ein eigenes CGI-Verzeichnis, um serverseitig dynamische Web-Seiten zu erzeugen, sowie Zusatzleistungen wie Statistiken über Besucher Ihrer Seiten, oder einen Service-Bereich, in dem Sie - meist web-basiert und ohne zusätzliche Kenntnisse - Ihre persönlichen Kenndaten ändern können, Verzeichnisse schützen können, Online-Hilfen erhalten usw. Außerdem beinhalten diese Angebote in der Regel auch den Anspruch auf Support, wenn es mal technische Probleme gibt (Ihre HTML- und JavaScript-Probleme löst ein solcher Support allerdings nicht). Zusatzleistungen dieser Art haben Sie bei Online-Diensten und kostenlosen Webspace-Angeboten normalerweise nicht.

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Server-Hosting mit eigener Domain

Beim Server-Hosting stellt Ihnen der Provider einen kompletten Rechner zur Verfügung, auf dem kein anderes Web-Angebot abgelegt ist. Beim Server-Hosting erhalten Sie in der Regel auch den vollen Betriebssystem-Zugang zum Server-Rechner, können selbst Benutzer einrichten, neue Software installieren usw. Über Internet-Dienste wie Seite Telnet oder SSH können Sie sich dann auf dem Rechner einloggen und dort arbeiten. Dazu benötigen Sie entsprechende Telnet- oder SSH-Programme. Um sinnvoll auf einem Server-Rechner arbeiten zu können, sind tiefe Kenntnisse des dort eingesetzten Betriebssystems erforderlich. Wenn der Server-Rechner beispielsweise ein Linux-Betriebssystem hat, müssen Sie sich mit Linux gut auskennen, um die Möglichkeiten zu nutzen, die Ihnen ein eigener Server-Rechner bietet.

Server-Hosting ist für Web-Angebote erforderlich, die sehr umfangreich sind und/oder sehr hohe Besucherfrequenzen haben und/oder technisch nicht triviale Mittel einsetzen, für die beispielsweise spezielle Software auf dem Server erforderlich ist. Das können spezielle Server-Typen sein, etwa für Chats oder Multimedia, oder auch spezielle Datenbank-Software.

Da bei solchen Web-Projekten meistens mehrere Personen Zugang und Kompetenzen haben, muss vieles organisiert werden. So sollte es einen "Webmaster" geben, also einen Betreuer, der den Server-Rechner, seine Software, seine gespeicherten Inhalte, Konfigurationen usw. kennt und beurteilen kann, ob und welche Hard-/Software-Erweiterungen angesichts der Serverbelastung nötig sind. Konfigurationsdaten und Konzepte zur Datenstruktur usw. sollten ausreichend dokumentiert werden.

Beim Server-Hosting sollten Sie noch stärker als beim Virtual Hosting auf ordentlichen Support achten. Es gibt Provider, die zwar für einen guten Preis eigene Server-Rechner anbieten, aber nicht zur Stelle sind, wenn es brennt.

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Server-Housing mit eigener Domain

Beim Server-Housing stellen Sie selbst den Server-Rechner zur Verfügung, und der Provider stellt ihn lediglich "bei sich unter". Der Grund ist, dass Sie selber normalerweise nicht über so leistungsstarke und teuere Internet-Anbindungen verfügen wie der Provider.

Der Vorteil beim Server-Housing ist gegenüber dem Server-Hosting, dass Sie die Hardware des Rechners völlig nach Ihren Wünschen zusammenstellen können. Ein Nachteil ist, dass der Provider normalerweise keinen Support für Probleme übernimmt, die nichts mit der Internet-Anbindung zu tun haben. Beim Server-Hosting, wo der Provider die Hardware stellt, ist dies noch eher der Fall.

Ansonsten gelten für das Server-Housing die gleichen Bemerkungen wie für das Server-Hosting.

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Publizieren mit FTP

Wenn Sie nicht gerade selbst an der Bedienkonsole eines Server-Rechners sitzen, müssen Sie die Datenverwaltung (Dateien hoch laden, löschen usw.) auf dem Server von einem beliebigen Rechner mit einfachem Internet-Zugang aus erledigen. Das heute übliche Internet-Protokoll dazu ist Seite FTP (File Transfer Protocol). Zur reinen Datenverwaltung (ohne Datei-Upload und -Download) sind die Internet-Dienste Seite Telnet oder SSH noch besser geeignet, da sie praktisch eine "Konsolensimulation" leisten, also das Arbeiten auf dem fernen Server-Rechner erlauben, so als säße man vor dessen Bildschirm.

Von Ihrem Provider erhalten Sie alle erforderlichen Daten, die Sie brauchen, um Ihre Daten auf dem Server verwalten zu können. Was Sie zum Hochladen noch brauchen, ist ein leistungsfähiges FTP-Programm.

Im Link-Verzeichnis des Online-Angebots von SELFHTML aktuell finden Sie Verweise zu FTP-Programmen:

Online-Seite  WWW-Links: FTP-Programme

Die meisten modernen FTP-Programme haben grafische Oberflächen, die bekannten Dateimanagern oder Datei-Commandern ähneln. Sie benötigen dabei keine tiefer reichenden Kenntnisse. Zum Zugriff auf den Server-Rechner brauchen Sie die FTP-Adresse Ihres Speicherbereichs, eine User-ID und ein Passwort. Diese Daten teilt Ihnen der Provider mit. Die Daten können Sie bei den meisten modernen FTP-Programmen in einer integrierten FTP-Site-Verwaltung fest speichern.

Einige Tipps noch:

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Originaladresse dieses Dokuments: http://de.selfhtml.org/projekt/publizieren.htm