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Die hier beschriebenen Praktiken entsprechen nicht mehr dem Stand der Technik!
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Projekt-externe Verweise

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Allgemeines zu projekt-externen Verweisen

Aus technischer Sicht stellen projekt-externe Verweise kein großes Problem dar. Im Abschnitt Seite Referenzieren in HTML wird beschrieben, welche Möglichkeiten zur Referenzierung bestehen. Diese Möglichkeiten sind beim href-Attribut des <a>-Tags erlaubt.

Dennoch sollten Sie einiges mehr über projekt-externe Verweise wissen:

Im Normalfall dürfen Sie ungefragt Verweise auf fremde Web-Angebote setzen. Sie brauchen also keine E-Mail an den Anbieter mit Bitte um Genehmigung zu schreiben, wenn Sie auf sein Angebot einen Link setzen wollen. Jeder Anbieter, der mit seinem Web-Projekt online geht, muss sich im Klaren darüber sein, dass er Teil eines weltweiten Hypertext-Systems ist, in dem er nicht allein ist. Wenn er das nicht akzeptieren kann, ist er im Web fehl am Platz und hat das falsche Medium gewählt. Die Grundregeln des Web werden von den Ideen des Web bestimmt, nicht von den hermetischen Zwangsvorstellungen einiger Zuspätgekommener.

Es gibt jedoch Ausnahmen von der Regel. Wenn Sie beispielsweise selbst ein sehr stark frequentiertes Web-Angebot haben und auf dessen Einstiegsseite einen Verweis auf die Homepage eines kleinen, unbekannten Anbieters setzen, dann sollten Sie ihn vorher fragen. Der Grund: durch die vielen zu erwartenden Besucher, die über Ihren Verweis auf das fremde Angebot finden, wird dort plötzlich sehr viel Traffic (Besucherverkehr und Datenübertragung) erzeugt. Viele Anbieter haben bei ihrem Provider eine Volumenbegrenzung, und wenn diese überschritten wird, entstehen den Anbietern unkalkulierbare Kosten. Auch könnte es sein, dass der fremde Server nicht sehr belastungsfähig ist und durch die vielen plötzlichen Besucher zusammenbrechen könnte.

Eine andere Ausnahme ist, wenn Sie den Verweis in einem negativen Kontext setzen. Wenn Sie also auf einen Anbieter verweisen, nur weil Sie ihn auf Ihren eigenen Seiten heftig kritisieren, dann ist es sicherer, sich dort eine Bestätigung einzuholen, dass ein solcher Verweis gebilligt wird. Juristisch sicher ist eine solche Bestätigung aber nur, wenn sie mit Unterschrift in dokumentenechter Form von einer dafür zuständigen Person geleistet wird.

Eine Sache, gegen die man sich im Sinne der Zivilcourage wehren sollte, ist der Versuch von Anbietern, juristisch gegen so genannte Deeplinks (Verweise in die Tiefe eines fremden Angebots) vorzugehen. Weltweiter Hypertext im Web bedeutet, dass auf vorhandene URIs verwiesen werden darf. Schließlich kann sich auch jeder Anwender auf jeden URI ein Lesezeichen (Bookmark, Favoriten) in seinem Browser setzen. Das kann auch eine Datei tief in einem fremden Web-Angebot sein. Es gibt von Anbieterseite aus technische Möglichkeiten, Deeplinks auf eine allgemeinere Seite umzulenken. Wenn er also nicht will, dass Deeplinks auf sein Angebot gesetzt werden, dann soll er von diesen technischen Möglichkeiten Gebrauch machen.

Weitere Informationen und Bemerkungen zu Diskussionen, die Sie zu diesen Themenkomplexen kennen sollten, finden Sie im Abschnitt Seite Rechtliche Aspekte von Web-Projekten.

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HTML 2.0XHTML 1.0MS IE 1.0Netscape 1.0Opera 5.12Mozilla Firefox 1Konqueror 3.1Safari 1.0 Beispiele für projekt-externe Verweise

Die einzige Bedingung, die beim Anwender erfüllt sein muss, damit er projekt-externe Verweise ausführen kann, ist eine bestehende Internet-Verbindung.

Beispiel:

Beispiel-Seite Anzeigebeispiel: So sieht's aus

<!DOCTYPE HTML PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 4.01//EN"
       "http://www.w3.org/TR/html4/strict.dtd">
<html>
<head>
<title>Beispiele f&uuml;r projekt-externe Verweise</title>
</head>
<body>

<h1>Besuchen Sie doch mal...</h1>

<p>
  <a href="http://www.atomic-eggs.com/selfspezial/guests/advguest.cgi?view">
  das SELF<i>spezial</i>-G&auml;stebuch</a><br>
  <a href="http://babelfish.altavista.com/">den Babelfish</a><br>
  <a href="ftp://ftp.uni-augsburg.de/">den FTP-Server der Universit&auml;t Augsburg</a><br>
  <a href="gopher://ftp.std.com/1">die ganze Welt auf einem Gopher-Server</a><br>
  <a href="telnet://locis.loc.gov/">die &ouml;ffentliche Telnet-Anwendung der Library of Congress</a><br>
  <a href="news:de.comm.infosystems.www.authoring.misc">die deutschsprachige Newsgroup f&uuml;r HTML/CSS</a>
</p>

</body>
</html>

Erläuterung:

Web-Adressen beginnen mit http://, manchmal auch mit https:// (letzteres sind Server, bei denen die Datenübertragung von und zum Browser verschlüsselt stattfindet, z.B. bei Internet-Banking).

Andere Internet-Protokolle können Sie ebenfalls adressieren, beispielsweise FTP-Adressen mit ftp://, Adressen auf Gopher-Servern mit gopher:// oder Telnet-Adressen mit telnet://. Auch Newsgroups im Usenet können Sie adressieren, nämlich mit news: (ohne die beiden sonst charakteristischen Schrägstriche). Bei anderen als http-Adressen kommt es auf den Web-Browser an, wie er damit umgeht. Die modernen Browser beherrschen meistens FTP und Gopher und stellen entsprechende Adressen in ihrem Anzeigefenster dar. Bei Protokollen, die der Browser nicht unterstützt, versucht er, auf dem Rechner des Anwenders ein Programm auszuführen, das für das entsprechende Internet-Protokoll zuständig ist. Bei Telnet wird beispielsweise ein auf dem Rechner installierter Telnet-Client aufgerufen, und bei Verweisen auf Newsgroups ein Newsreader oder das Newsreader-Modul eines E-Mail-Programms. Bei Newsgroups muss jedoch ein News-Server im Newsreader des Anwenders eingerichtet sein, der die adressierte Newsgroup anbietet. Auch Seite E-Mail-Verweise sind möglich.

Beachten Sie:

Viele Adressen bestehen nur aus dem Namen einer "WWW-Domain", etwa http://www.selfhtml.org/. Trotzdem führt der Verweis auf eine konkrete HTML-Datei. Das liegt daran, dass es bei vielen Web-Servern einen so genannten Default-Dateinamen gibt - meistens index.htm, index.html oder welcome.htm bzw. welcome.html. Das Projekt muss natürlich auch eine entsprechende Datei besitzen. Im Verweis braucht die HTML-Datei aber nicht mit angegeben zu werden.

Viele solcher Adressen werden immer wieder ohne abschließenden Schrägstrich angegeben, etwa http://www.selfhtml.org. Es ist jedoch sauberer, wenn Sie noch den Schrägstrich dahinter setzen. Nur so kann der Web-Browser bereits am Verweis erkennen, dass es sich um ein Verzeichnis handelt, in dem eine Default-Datei steht, deren Namen der Web-Server zur Verfügung stellt. Es ist deshalb besser zu notieren: http://www.selfhtml.org/.

Noch wichtiger ist es, bei Unterverzeichnissen einen abschließenden Schrägstrich zu notieren. Zwar klappt es auch, wenn Sie eine Adresse wie http://de.selfhtml.org/editorial notieren. Doch dann findet unnötig viel Kommunikation zwischen Browser und Server statt, denn intern fordert der Browser vom Server im Beispiel erst mal eine Datei namens editorial, was den Server zunächst zu einer Fehlermeldung veranlasst, da diese Datei nicht existiert. Erst im zweiten Schritt wird erkannt, dass es sich um den Namen eines Verzeichnisses handelt. Notieren Sie deshalb also immer Angaben wie http://de.selfhtml.org/editorial/, also mit abschließendem Schrägstrich.

Es gibt neben den angesprochenen Internet-Protokollen auch noch andere, etwa wais oder irc. Ferner gibt es das "Un-Protokoll" file, über das sich lokale Rechner und Netzwerkadressen absolut adressieren lassen, mit Angaben wie <a href="file://localhost/">...</a>. Dies wird von moderneren Browsern jedoch aus Sicherheitsgründen nicht mehr oder nur noch eingeschränkt unterstützt und ist auch nicht besonders sinnvoll, da es heute wirklich kein Problem mehr ist, für lokale Zwecke einen Seite Web-Server lokal einzurichten.

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Originaladresse dieses Dokuments: http://de.selfhtml.org/html/verweise/projektextern.htm